One-Pedal-Driving by V3.

Oder: Autofahren mit nur einem Pedal, anstatt wie üblich mit drei Pedalen ;-)

Vielen Dank für Deinen Besuch auf dieser Seite.
Dies zeigt uns, dass Du an neusten Informationen und Innovationen interessiert bist. 

 

Hier möchten wir Dir die neuen Regeln ab 01.01.2020 näher bringen.

 

Der Hintergrund:
Bis zum 30.03.1986 war es möglich, die praktische Ausbildung und auch die Fahrprüfung zur Klasse B auf einem Auto mit Automatik zu absolvieren. 

Nach erfolgreicher Prüfung wurde eine Fahrerlaubnis ohne eine Beschränkung auf Automatik ausgestellt, wenn der Bewerber sechs Fahrstunden auf einem Auto mit manueller Gangschaltung geschult wurde.

 

Ab 01.04.1986 war es nur dann möglich, eine Fahrerlaubnis ohne eine Beschränkung auf Automatik zu erlangen, wenn zwingend die Fahrprüfung auf einem Auto mit manueller Gangschaltung gefahren wurde.

Wurde diese Fahrprüfung auf einem Automatikfahrzeug abgelegt, wurde  in der Fahrerlaubnis die Schlüsselzahl 78 eingetragen. Diese berechtigte nur und ausschließlich dazu, Fahrzeuge mit Automatik zu fahren.

Zum Wegfall dieser Schlüsselzahl musste eine weitere 30-minütige Fahrprüfung auf einem Fahrzeug mit manueller Gangschaltung abgelegt werden.

 

Dies ist aktuell und bis zum 31.12.2020 die derzeitige Gesetzgebung.

 

Das Ziel:

Moderne Fahrzeuge werden immer öfter nur noch als Automatikvariante von den Herstellern angeboten.

Weiterhin werden von immer mehr Hersteller Elektroautos ins Programm aufgenommen.

Ein Elektroauto ist bauartbedingt fast immer ein Automatikfahrzeug.

Um den Verkehr sicherer und nachhaltiger zu machen, soll die Attraktivität von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben schon in der Fahrausbildung kennengelernt werden.
Denn wer einmal mit einem Automatikfahrzeug, noch dazu in einem leisen Elektroauto,  gefahren ist und die Vorzüge kennengelernt hat, wird in der Regel nicht mehr auf ein Auto mit manueller Gangschaltung umsteigen.

Ausnahmen werden diese Regel bestätigen. 

Die Lösung:
Es wird ab 01.01.2021, laut einem Referentenentwurf des Bundesministerium für Verkehr (den Link dazu findest Du am Ende des Textes) wieder die Möglichkeit geschaffen, auf einem Fahrzeug mit Automatik die Fahrprüfung abzulegen und trotzdem die Fahrerlaubnis ohne Einschränkung zu erhalten.

Voraussetzung ist, dass mindestens 10 Fahrstunden auf einem Fahrzeug mit manueller Gangschaltung ausgebildet wurden.
Der Fahrlehrer überprüft dies in einer 15-minütigen Testfahrt und bescheinigt anschließend, dass der Bewerber auch ein manuell geschaltetes Fahrzeug sicher im Verkehr führen kann.

 

Wir als Fahrschule V3. GmbH warten schon seit 5 Jahren auf diese Änderung.

Zum einen, weil wir der Meinung sind, dass manuelles Schalten einfach nicht mehr zeitgemäß ist und zum anderen, weil wir von der Zukunft von alternativen Antrieben überzeugt sind.

 

Ausblick:

Doch nun zurück zu unserer provokanten Aussage auf der Startseite:

 "Beginne nicht jetzt mit Deiner Fahrausbildung zum Autoführerschein!"

Hier unsere Gedanken dazu:
Aktuell sind Fahrschulen, bedingt durch den zweimonatigen Lockdown, überfüllt und es muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Dies gilt in gleichem Umfang auch bei den Erste-Hilfe-Kursen und es gibt daraus resultierend auch längere Wartezeiten  beim TÜV für Prüfungen.

Auch die Antragstellung und Bearbeitung bei der Führerscheinstelle benötigt aktuell länger als die normalerweise der Fall ist.

Wenn man dann noch die Urlaubszeit hinzurechnet, dann kann es schon eine Überlegung wert sein, die Ausbildung erst zum Ende des Jahres zu beginnen, um dann ab 01. Januar 2021 in den Genuss der neuen Regeln zu kommen.

 

Wir, als sicherlich innovativste Fahrschule in der gesamten Region, schon alleine deshalb weil wir heute schon drei Autos mit Automatik und zwei davon sogar als Elektroauto für die Ausbildung zur Verfügung stellen, freuen uns sehr auf die neuen Möglichkeiten. 

 

So viel sei schon einmal verraten:
Wir werden, sobald der Referentenentwurf die entsprechenden Gremien durchlaufen hat, ein sehr attraktives und einmaliges Ausbildungskonzept mit den innovativsten Fahrzeugen präsentieren.

Freu Dich drauf!  

Eine Frage stellt sich dann doch noch:

Was versteht man denn nun tatsächlich unter One-Pedal-Driving?

Nun, das Kupplungspedal entfällt bei einem Elektroauto, da die Kraftübertragung ohne ein Getriebe (mit Ausnahme Porsche Taycan) stattfindet.

Das Auto hat zwar noch ein Bremspedal, dieses ist allerdings nur im Notfall oder für den letzten Meter bis zum Stillstand in Betrieb.

Ansonsten erfolgt über die Rekuperation des Elektroauto fast vollständig die Abbremsung.

Das geniale daran ist, es wird dadurch der Akku des Eletroauto wieder teilweise aufgeladen und es gibt nur minimalsten Verschleiß an der Bremsanlage des Autos.

Unsere  mehrjährige Erfahrung belegt: Es funktioniert.
Freu Dich drauf!

 

Und da bewegte Bilder oft mehr sagen als Worte, haben wir hier auch ein Video für Dich, in dem diese Technik des Fahrens sehr anschaulich gezeigt wird.
Viel Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=Y4QwmIQF7-k